symptomatische Allergietherapie Der langandauernde Einsatz von Cortison birgt die Gefahr schwerer Nebenwirkungen, wie die des sogenannten iatrogenen Cushings mit zum Teil irreversiblen Folgen wie Kalkablagerungen in der Haut (Diabetes mellitus) oder Lebensgefahr durch starke Immunsuppression oder Leberzirrhose. So sollten Alternativen zum Cortison versucht werden, wie das Oclacitinib (Apoquel) oder Ciclosporin (Atopica u.a.). Ist die Cortisontherapie nicht zu vermeiden, gelten Langzeitcortisone in Form von Depotspritzen inzwischen als absolut veraltet und sollten bei Allergikern nicht wiederholt zum Einsatz kommen! Kurzwirksame Predisolon Tabletten können besser dosiert und bei Bedarf schneller abgesetzt werden. Auf lange Sicht sollten unbedingt sogenannte cortisonsparende Begleittherapien hinzukommen, z.B. in Form von Präparaten, die die Hautbarriere stärken. Ein chronischer Allergiker sollte darüber hinaus sehr regelmäßig entwurmt und auch bei nicht nachgewiesener Flohstichallergie konstant gegen Flöhe & Zecken geschützt werden.